Das Funktionsprinzip des Entstaubers für Strahlmaschinen gliedert sich hauptsächlich in vier Arbeitsstufen: Stauberfassung, Filtration, Staubpartikelabscheidung und Abluftauslass.
Zuerst werden während des Betriebs der Strahlmaschine Staub und Verunreinigungen durch den Luftstrom in den Entstauber gesaugt. Die Abluft strömt durch den Lufteinlass des Entstaubers ein und trifft auf die Filtersäcke. Große Staubpartikel und Fremdkörper werden sofort von den Filtersäcken abgefangen.
Danach lagern sich die abgefangenen Staubteilchen zu einer Primärstaubschicht ab. Diese Schicht verhindert zuverlässig das Durchdringen feinster Staubpartikel. Mit zunehmender Betriebsdauer sammelt sich weiterer Staub auf der Primärschicht und bildet eine Filterkuchenschicht. Diese Schicht scheidet bereits winzige Partikel ab einer Größe von 0,01 Mikrometer ab und sorgt für eine hocheffiziente Staubabscheidung.
Die gefilterte Luft gelangt anschließend über Luftkanäle in die Staubabscheidekammer. Dort sinkt die Strömungsgeschwindigkeit stark ab. Durch die Schwerkraft sinken die verbliebenen Staubpartikel ab und fallen in den Staubtrichter. Dadurch wird sichergestellt, dass nur allerfeinste Teilchen mit dem Luftstrom weitertransportiert werden.
Zum Schluss wird die gereinigte Luft über den Abluftstutzen ausgestoßen. Die austretende Abluft enthält nur noch geringste Staubmengen und erfüllt alle gültigen Emissionsgrenzwerte. Dadurch wird eine saubere und umweltfreundliche Abluft sichergestellt.



