Diese Anlage dreht Stahlrohre hauptsächlich, um deren Außenoberflächen und Innenhohlräume zu bearbeiten. Dabei werden haftender Formsand, Oxidschichten, Schweißschlacke, Zunder und weitere Fremdkörper entfernt. Die Oberfläche des Stahlrohrs wird geglättet, die Haftung von Lackschichten auf den Werkstücken verbessert, die Ermüdungsfestigkeit und Korrosionsbeständigkeit des Stahlrohrs erhöht sowie seine Nutzungsdauer verlängert.
Arbeitsablauf der Anlage
Zufuhrgestell → Zufuhr durch Zufuhrmechanismus → Einlauf in die Strahlkammer → Strahlbehandlung (Werkstück dreht sich beim Vorschub) → Strahlmittelspeicher → Durchflussregelung → Zweite Strahlbehandlung des Werkstücks → Vertikaler Becherwerktransport → Strahlmittel-Schlacke-Trennung → Strahlmittelrückführung → Auslauf aus der Strahlkammer → Entladung durch Entlademechanismus → Ablaufgestell. Die Strahlmaschine ist mit gebogenen Laufradblättern ausgestattet. Dadurch wird der Einlaufstrom des Strahlmittels optimiert und die Strahlkraft erhöht. Die Strahlmittelverteilung auf dem Werkstück ist kompakt und gleichmäßig ohne tote Winkel, zudem gestaltet sich die Wartung einfacher.
Vorteile
Es werden multifunktionale zentrifugale Ausleger-Strahlköpfe verbaut, die einen hohen Strahlmitteldurchsatz, hohe Bearbeitungseffizienz, schnellen Blattwechsel, universell austauschbare Bauteile und eine unkomplizierte Wartung bieten.
Werkstücke durchlaufen die Ein- und Ausläufe der Strahlmaschine kontinuierlich. Zum Reinigen von Stahlrohren unterschiedlicher Durchmesser sind mehrlagige austauschbare Dichtbürsten verbaut, um das Herausschleudern von Strahlmitteln zu verhindern und eine zuverlässige Abdichtung zu gewährleisten.
Ein BE-Vollvorhang-Trenngerät für Strahlmittel und Schlacke kommt zum Einsatz. Es steigert Trennkapazität, Trenneffizienz und Strahlergebnis deutlich und mindert den Verschleiß der Strahleinheit.



